In Memoriam Helmut v. Werz

Bevor das Jahr zu Ende geht, erinnern wir uns dankbar an den Gründer unserer Bürogemeinschaft: Helmut von Werz.

2020 jährte sich sein Tod zum 30. Mal. Helmut von Werz war einer der Architekten, die nach Kriegsende den Wiederaufbau und das neue Stadtbild von München maßgeblich mitgestalteten. Geboren 1912 in Kronstadt (Siebenbürgen), kam er mit 16 Jahren nach München, wo er an der TU Architektur studierte. Nach seinem Diplom arbeitete er zunächst für das Architekturbüro von Robert Biehler, ehe er nach Kriegsende in Bogenhausen unser Büro gründete. 

In den kommenden Jahrzenten entstanden in der Architektengemeinschaft, die er mit den Partnern Johann Christoph Ottow, Erhard Bachmann und Michel Marx schrittweise ausbaute, so markante Gebäude wie die Nazarethkirche in Bogenhausen, die St-Anna-Schule im Lehel, das Hochhaus des Bayerischen Rundfunks, der Sonnenblock am Altstadtring oder die Archäologische Staatssammlung am Englischen Garten. 

Von Werz war aber auch durch sein ehrenamtliches Engagement eine der prägenden Figuren der bayerischen Nachkriegsarchitektur, u.a. im Landesverein für Heimatpflege oder als Gründungsmitglied der Bayerischen Architektenkammer. 

Für seine Aufbauleistung erhielt er das Bundesverdienstkreuz sowie die Auszeichnung „München leuchtet“ der bayerischen Landeshaupstadt. 

Linktipps:
www.helmutvonwerz.de – eine Webseite, entstanden anlässlich einer Ausstellung im Jahr 2016 
https://www.baumeister.de/zeitlose-familienangelegenheit/  - ein Artikel über den Max v. Werz, der das Erbe seines Großvaters am Familiensitz in Pfifferloh fortsetzt.