Die Stadt Euskirchen plant einen Neubau des Rathauses auf einem Gelände südlich des Bahnhofs. Ein Masterplan für den neu geplanten Stadtteil „City Süd“ liegt als Grundlage vor.
Im Neubau sollen alle Fachbereiche des Rathauses gebündelt werden. Im öffentlichen Bereich sollen Bürgerbüros, Wartezonen und Sitzungssäle entstehen. Im Mitarbeiterbereich sind 365 Arbeitsplätze als Doppel- und Einzelbüros, Treffzonen und ein Stadtarchiv zu verorten.
Das Gebäude soll nach DGNB Gold zertifiziert werden und die Anforderungen des QNG “Plus“ erfüllen.
Fertigstellung
2026
BGF
ca. 15.086 m²
Bauherr
Stadt Euskirchen
Baukosten
ca. 48 Mio €
Dem Rahmenplan folgend wurde eine viergeschossige Blockrandbebauung gewählt. Zwei L-förmige Baukörper umrahmen einen begrünten Innenhof, der auf den terrassierten Grünflächen eine hohe Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter bietet.
Der Haupteingang am geplanten öffentlichen Platz führt den Besucher in ein viergeschossiges Foyer, in dem alle zentralen Funktionen verortet sind. Im Erdgeschoss sind Infotheke, Bürgerbüros und Wartezonen leicht auffindbar angeordnet.
Eine repräsentative Treppe und der Aufzug verbinden die Galerien des Foyers. Im obersten Geschoss befindet sich der Sitzungsbereich mit Blick über Euskirchen, der durch mobile Trennwände zu einem großen Raum für öffentliche Events zusammengeschaltet werden kann.
Für die Fassaden wurde ein heller Klinker in Beigetönen gewählt, der mit den historischen Sandsteingebäuden harmoniert, kombiniert mit bronzefarbenen Fensterbändern mit Nachtlüftungselementen.
Foto: © Dennis Neuschaefer-Rube