KI-bearbeitetZustand Straßenraum und Aussenanlagen mit KI bearbeitet
Ersatzneubau Büro- und Laborgebäude
Das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen betreibt Forschung auf den Gebieten der Ätiologie und Bekämpfung von Infektionskrankheiten landwirtschaftlicher Nutztiere. Ein bedeutender Teil der Arbeiten ist auf Krankheiten und Krankheitserreger ausgerichtet, die, vom Tier stammend eine direkte oder indirekte Gesundheitsgefährdung für den Menschen darstellen. In die Forschungen werden dabei landwirtschaftliche Nutztiere, Heim- und Zootiere sowie auch Wildtiere einbezogen.
Das Institut für molekulare Pathogenese hat die Aufgabe, die Interaktion zwischen bakteriellen Erregern von Tierseuchen und Zoonosen und ihren Wirten auf molekularer Ebene zu charakterisieren, die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich ihrer Relevanz im Gesamtorganismus zu evaluieren und daraus Verfahren zur Prophylaxe und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei landwirtschaftlichen Nutztieren und zum Schutz des Menschen zu entwickeln.
In den beiden Instituten am Standort Jena sind 14 nationale Referenzlaboratorien etabliert, zugleich sind drei dieser Laboratorien Referenzlaboratorien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).
KI-bearbeitetZustand Straßenraum und Aussenanlagen mit KI bearbeitet Fertigstellung
bauliche Fertigstellung 06/2026
NF
6.664 m²
BRI
109.249 m³
Bauherr
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Die Laborbereiche verteilen sich auf zwei Baukörper: Haus 31 nimmt den Laborbereich der Sicherheitsstufe S2 als dreigeschossigen Bau auf, Haus 32 den Laborbereich S3 im Erdgeschoss.
Die Gebäude erfüllen die Anforderungen der Sicherheitsstufen S1–S3 gemäß Biostoffverordnung (BioStoffV) und GentechnikSicherheitsverordnung (GenTSV). Außentüren und -fenster sind einbruchhemmend in Widerstandsklasse RC3 ausgeführt.
Raumtrennungen innerhalb des Containments erfolgen über gasdichte Edelstahltüren mit definiertem Druckunterschied; Zwangsduschen sind als gasdichte Edelstahlkabinen ausgebildet. Kontaminierte Abwässer werden über containmentinterne Drucknetze ohne Grundleitungsanschlüsse erfasst und in gebäudeinternen Sterilisationsanlagen (S2 bzw. S3) behandelt. Die Raumlufttechnik hält in Sicherheitsbereichen dauerhaft Unterdruck; die Abluft wird über HEPA-H14-Filter geführt.